Begonnen hat die Geschichte mit KAPLA vor zwanzig Jahren. Damals zog der Kunsthistoriker und Antiquitätenhändler Tom van der Bruggen aus seiner holländischen Heimat aus in ein kleines französisches Dorf, um sich aus den Steinen eines verfallenen Bauernhauses ein Schloss zu bauen. Seine Entwürfe zeichnete er allerdings nicht auf Papier, sondern spielte sie mit Bausteinen durch.
An den herkömmlichen Bauklötzen störten ihn deren massive Machart und das unbefriedigende Verhältnis von Länge zu Breite und Höhe. Deshalb kam van der Bruggen auf den Stein, den er wegen seiner abgestimmten Proportionen das „magische Hölzchen“ nennt. Sein „dreidimensionaler Schnitt“ basiert auf den ungeraden Zahlen eins, drei und fünf. Drei flach übereinander gelegte Hölzchen ergeben die Breite, fünf nebeneinander entsprechen der Länge eines Elementes.
Für den Erfinder stellen die Maße von KAPLA einen idealen Kompromiss dar, der sowohl konstruktive als auch gestalterische Eigenschaften aufweist.
Der Name KAPLA kommt von „KAbouter PLAnkjes“, was im Niederländischen soviel wie Wichtelhölzchen bedeutet.
KAPLA ermöglicht Kindern als auch Erwachsenen ein grenzenloses Bauen und Konstruieren. Alles wird möglich: Brücken, Häuser, Türme, Tiere wie Elefanten, Giraffen, Löwen,